Steffi Müller (36) frisch gebackene Mutter

Veränderungen von Blasen- Scheiden- oder Darmfunktion

nach der Geburt von Kindern.

Das Gewicht des Kindes drückt direkt auf den Beckenboden und kann die drei o.g. Funktionen stören.

Die Blase ist sehr anfällig und 1/3 aller Frauen haben nach der Geburt Probleme mit der Kontinenz.  Zumindest bei extremer Belastung durch z.B. Husten Nießen, Joggen etc. 

Über Veränderungen der Sexualität gibt es nur wenig zuverlässige Daten, weil schwer messbar und  oft peinlich.

Die Darmfunktion ist relativ stabil und leidet nur im Bereich von einigen Prozenten (z.B. Luftkontrolle).

Kompetente Hilfe bieten Beckenbodenzentren, die es in allen größeren Städten gibt und die im Idealfall von Urologen, Uro-Gynäkologen und Proktologen gemeinsam betrieben werden.

Veränderungen von Blasen- und Darmfunktion lassen sich messen und die Kosten  werden von den Krankenkassen als Leistung übernommen.

Eine negative Veränderung der Sexualität kann nur schwer gemessen werden und bleibt „Privatsache“.

Kompetente Gynäkologen bieten diesbezüglich operative und nicht-operative Methoden an.

Dass die Sexualität ein totgeschwiegenes Problem darstellt, fällt beim googeln des Begriffes „lost penis Syndrom“ auf (ca. 60 000 Einträge). Ohne ausreichende Reibung funktioniert die Sexualität auch bei gutem Miteinander nur unbefriedigend.

Die Antwort Ihres Hausarztes oder Gynäkologen: „das ist eben der Preis des Kinderkriegens“ darf ohne Hilfsangebote nicht im Raum stehen bleiben!

© 2019 by BrnD!NG für Dr. Frank Schneider-Affeld

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